Update Juli 2015

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Bernd Ternes, Soziologische Marginalien 6. Aufsätze
Dezember 2009, ISBN 978-3-941033-11-5, 288 Seiten, 19,90 €

  • … zu einem Begriffsrelikt: Jenseits des impression managements. Kann der Verlust des Konzepts „Charisma“ eine Chance sein?
  • … zu Dietmar Kamper: „Marginal Man“. Dietmar Kamper als Denker jenseits von Differenz und Indifferenz
  • … eines abgelehnten DFG-Forschungsprojektes: „Technogene Nähe“: Technik zwischen Vertrag und Norm
  • … zu einem Vorbild bürgerlicher Überlebenspraxis: Businessplanfragmente von Johann Friedrich Schiller aus dem Jahre 1785
  • … zum Niedergang einer Konsenskonsuminstitution: Eine feste Burg ist unser Karstadt – gewesen. Kleiner metaphysischer Blick auf einen Konsensträger der BRD
  • … zu Hans Ulrich Recks Sicht auf Aldo Walker: Sinn und Intensität
  • … der Erinnerung an die Systemtheorie Luhmanns: Große Theorie um 1980
  • … zur Brauchbarkeit der Fiktionalität: Denken als ob denken. Notizen zu Vaihinger
  • … zu einer Arbeit über eine fast vergessene Theorie: Handlungstheorie, gescannt. Zu Jens Friedrichs Antworten auf die Frage, wie menschliches Handeln zu erklären sei
  • … zu einem nichtgegründeten Institut. Programm des Forschungsinstituts für Bildung und Persönlichkeitsentwicklung
  • … zur kurrenten Kritik: Die Gesellschaft in Anführungszeichen – und die Kritik?
  • … zum Wuchern kapitalistischer Nutzenorientierung: Utilitarismus ohne Grenzen? Die Suche nach einer Stoppregel für die nutzenorientierte Ökonomie
  • … zum komplexesten Stoffwechsel kultureller Art: Übersetzen Die Kunst, durch produktives Vergessen Beziehungen zu öffnen und Paradoxien sozial vernehmbar zu machen (nebst Bemerkungen zum Geld, das nicht über-, sondern nur umsetzt)
  • … zu einer Zukunftsvision: Lexikonartikel zum Stichwort 2. Jahrtausendwende aus dem Jahre 2164. Kurzer Rückblick auf die gesellschaftliche Zivilisation um 2000
  • … zum Unvorsehbaren der Improvisation. Das wissende Bewußtsein als Unbewußtes der Kommunikation
  • … zu einer eigenartigen Gruppe und Zeitschrift: „menschen formen“ und plateau
  • … zum Mirakel und Gewalterfinder Europa: Demission ist möglich
  • … zum Künstler Sandro Antal: Kräfte, die sich mit einem Blinzeln zeigen
  • … zum Tod Gerburg Treusch-Dieters: Logik und Leidenschaft
  • … zu Giorgio Agamben: Die kommende Gemeinschaft und exzentrische Paradoxie
  • … zum Verhältnis von Spiel und Sucht: Kurzes Papier zum Themensyndrom Spiel-Sucht-Kultur-Moderne

Birgit Cauer, Leibesräume. Pflanzungen und Installationen im öffentlichen Raum
Teil 2 der Werkdokumentation der Bildhauerin Birgit Cauer => Leibesdinge, 2008
November 2009, ISBN 978-3-941033-14-6, 44 Seiten, 12,- €

Bernd Ternes (Hg.), „Menschen“ formen Menschenformen. Zum technologischen Umbau der conditio humana
August 2009, ISBN 978-3-941033-15-3, 292 Seiten, 24,90 €

Die Fragen des Bandes sind keine „normal“ kulturkritischen oder kulturpessimistischen (also keine, die die Technik als Kolonisierung des Menschlichen verdammen, obwohl sie das auch ist!), sondern solche, die herauszustellen suchen, was das Zentralwerden des gegenwärtigen technologischen Ummodelns des Lebendigen an der conditio humana prinzipiell bewirkt. Anders gefragt: Was und wie wird am Menschen nach dem neusten Stand der technologischen Kapazitäten und Strategien so umgebaut, daß das bisher Menschliche des Menschen notwendig und zwingend überschritten wird? Könnte es sein, daß das bisherige Erfinden von, das Erziehen zu und das Arbeiten an Formen für den und des Menschen (Zivilisationsformen) sich in einer Phase des Umsprungs befinden – nämlich in der von Quantität in Qualität –, wenn nun nicht mehr nur Formen für und des Menschen, sondern Menschenformen als solche in den Blick technologischer Machbarkeit geraten?

Thomas Jung / Bernd Ternes Vorwort. „Technogene Nähe“: Zum technologischen Umbau des Menschlichen. Beiträge zur stattfindenden Veränderung der conditio humana

Bernd Ternes Veränderungen im Nähebedürfnis der Menschen. Von interaktionistischer zur technogenen Formatierung sozialer Beziehung. Eine Spekulation

Manfred Faßler Jenseits der Formen. Die infogenen Programme menschlicher Selbstorganisation

Timo Kaabi Linke Überleben und Zusammenleben. Das anthropologische Problem und die Bedeutung des technischen Handelns

Hans Peter Weber Die Verbesserung von Martin High-Techer. „Die Technik und die Kehre“ / Zweiter Versuch

Stephan Humer Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein. Identitätsarbeit in digitalen Systemen

Till Nikolaus von Heiseler Wozu Medientheorie?

Davor Löffler Einbruch in die Technosphäre. Skizze eines postanthropischen Technikbegriffs zur weiteren Erkundung der Möglichkeit technogener Nähe

Davor Löffler, Endlichkeitskaskaden. Fünf Aufsätze über den Rand
August 2009, ISBN 978-3-941033-04-7, 140 Seiten, € 14,90

Der selbstzerstörerische Kampf um Ressourcen (menschliche, ideologische, ästhetische, motivationale, materielle), der das 20. Jahrhundert bestimmt hat, würde das 21. zerbrechen. Da das menschenmögliche Verstehen sowohl die Herausbildung von Handlungsprogrammen wie von Handlungsethiken vorbahnt, muss nun mit dem neuen Jahrhundert dringlich auf die historisch, kulturell und anthropologisch erwachsenen Beschränkungen und Begrenzungen der Erkenntnisfähigkeit eingegangen werden. Nur im Begreifen der Endlichkeiten von Einsicht und Verwirklichung liegt die Möglichkeit, über sie hinaus zu gelangen. So formen sich die „epistemologischen Hindernisse“ (Gaston Bachelard) zu epistemischen Ressourcen: Wir leben in der besten aller Welten, soweit wir noch zu sehen vermögen, dass es nicht unbedingt so ist.

1. Über Die Auswirkungen der Entdeckung der Zentralperspektive

  • Einleitung
  • Vorbereitung der Expedition
  • Kolonien des Geistes
  • Kolonien der Natur
  • Gewächse der Kolonien
  • Samen aus den Koloniegebieten
  • Schluss

2. Abschied der Räume

  • Postmoderne Raumkonstitutionsachsen
  • Expansivität, Extensionalität
  • Ökologie des Raumes
  • Sperrigkeiten der Schrift
  • Technoage
  • Prospekt: Freiheitsgraduierung
  • Abschied der Räume

3. Das Außen der Kultur. Materialität und Inhärenz

4. Denken nach der Erde

  • Denken im Fluss des Denkens
  • Abgrenzbare Phänomene des Denkens
  • Repräsentationspartikel
  • Gegenstände, Wirkbeziehungen und Repräsentationspartikel
  • Objektklassen als Bündel von Ereignisbündeln
  • Kontextualitätsnetze
  • Indexikalisierung, Konzepte und Grammatik des Mentalen
  • Sprache, Grammatik und mentale Grammatik
  • Analytisches und fantastisches Denken
  • Abstraktion, Technik, Umweltrelation, die Erdkruste
  • Was heißt das Gesagte unserem Denken heute?
  • Im neuen Rahmen. Jenseits des Bodens

5. Der Spurbegriff als Initial des Anthropokosmos

  • Einleitung: Zur Anthropologie der Spur
  • Vorüberlegungen: Schichten der Spurerkenntnis
  • Der anthropologische Moment der Spur
  • Eureka!

Dr. Christoph Röckelein, PEDAKTIK®. Zur Didaktik der Persönlichkeitsbildung als Innovation im Coaching
2. Auflage, Juli 2009, ISBN: 978-3-941033-01-6, 186 Seiten, Hardcover, 19,90 €

Vorwort zur 2. Auflage von Prof. Dr. Dr. Bernd Feininger

Einleitung

Teil I: Pedaktik® – die Theorie

1. Die didaktische Intention

  • Die vier Grundbefähigungen der Persönlichkeit
  • Die dialogische Grundbefähigung
  • Die geschichtliche Grundbefähigung
  • Die symbolische Grundbefähigung
  • Die dialektische Grundbefähigung

2. Die didaktische Haltung

3. Die vier didaktischen Prinzipien

  • Elementarisieren!
  • Konstruktivistisch denken!
  • Mentale Modelle hinterfragen!
  • Kontextualisieren!

Teil II: Pedaktik® – die Praxis

4. Der didaktische Bezugsrahmen

5. Angewandte Pedaktik®: Coaching als Instrument der Persönlichkeitsbildung für das Management der Zukunft

  • Coaching – ein Weg zu veränderter Einsicht und neuem Verhalten
  • Die historische Entwicklung von Coaching
  • Pedaktik® als didaktische Basistheorie für Coaching
  • Formen des Coachings zur Führungskräfteentwicklung
  • Typische Coaching-Anlässe
  • Ein typischer Coaching-Ablauf
  • Erfolg versprechende Rahmenbedingungen für Coaching

6. Die praktische Umsetzung der Pedaktik® im Coaching

  • Die didaktische Intention beim Coaching
  • Die didaktische Haltung beim Coaching
  • Die vier didaktischen Prinzipien beim Coaching

Schlusswort / Danksagung / Literaturempfehlungen / Über den Autor

Christoph Heidelauf, Ägyptisches Tagebuch. Aufzeichnungen eines Namenlosen
März 2009, ISBN 978-3-941033-10-8, Hardcover, 90 Seiten, 15,- €

ohne Titel

Ich – wollte nicht raus
wurde dennoch gestoßen, gepresst
Mit verbeultem Kopf drang ich ans Licht.
Der Schrei nach dem Schnitt
das Einzige was blieb – seither

(Christoph Heidelauf)

Das Ägyptische Tagebuch ist die literarische Form eines Abschiedstextes, der nicht nur vordergründig das Erzählmotiv einer Kindheits- und Jugenderinnerung zum Gegenstand hat, sondern vielmehr den innerpsychischen Prozess des Aushaltens einer familiären Missachtungsgeschichte. Ausgelöst durch einen nächtlichen Traum in der ägyptischen Wüste, in dem der Tod der Mutter imaginiert wird, setzt die Erinnerung ein und wird in lakonischem Stil wiedererzählt. Jahre später wird das Gedächtnisprotokoll wiederaufgefunden und vom Erzähler erneut durchlebt.

 

Bernd Ternes, Soziologische Marginalien 5. Aufsätze
Februar 2009, ISBN 978-3-941033-08-5, 258 Seiten, 19,90 €

  • …zum Phänomen des Zerfalls „Individuum“: Das Ende des Selbstschutzes
  • …zu einer Video-Installation von Vassiliea Stylianidou: ExitArchitekturen. Der verlassene Anthropo-Kosmos
  • …zum Recht in einer nichtvorhandenen Weltgesellschaft: Soziologische Probleme der Globalisierung des Rechts
  • …zu einer unbegreifbaren Stadt: Sâo Paulo Sâo Auto?
  • …eines anti-psychoanalytischen Versuchs: Von der Fülle des Mangels am Mangel (zusammen mit Till Nikolaus von Heiseler)
  • …zu einem „Zeichen“: Zeichen
  • …zur wichtigsten Nichtsache der Welt: Die „Wunde“ Frau
  • …zur Schrumpfform der Selbstbehauptung: Notizen zum Wort „Selbstsicherheit“
  • …zu einem bemerkenswerten Buch: Endlich um den heißen Brei reden. Zu Elisabeth Meyer-Renschhausens „Der Streit um den heißen Brei“
  • …zu einem beeindruckenden Buch: Gelungene Interdisziplin. Zu Myung-Woo Nhos „Die Schönberg-Deutung Adornos und die Dialektik der Aufklärung“
  • …zu einer versuchten Kehre der Gesellschaftstheorie: Abwesendes Vermögen – Vermögen zur Abwesenheit.: Einbettungsskizze für die Begrifflichkeit „technogene Nähe“
  • …zur mittlerweile abgeflauten Medienphilosophie: Ansatz zu einer telematischen Theorie
  • …zu einer Anthropologie neuen Zuschnitts: Einführung in eine andere Anthropologie
  • …zu einer institutionellen Suche nach dem Glück. Satzung der Beatitude-Fortuning e.V. Verein zur Förderung des rigorosen Glücks (Auszug)
  • …zu einer anderen Anthropologie des Erkennens: Registerwechsel der Erkenntnis
  • …zu einem nicht-realisierten Kongreß: Notat zu „Der Mensch als Schicksal, Zufall und Gefahr“. Historische Anthropologie der Sprache, des Körpers, des Bildes, der Schrift und der Zeit
  • …zum Automobil: Autoamorphismen-Plaudertasche. Zum Automobil fällt mir nicht mehr ein…
  • …zur Unterscheidung ost- und westdeutscher Identität: Über einen möglichen Wandel der sozialen Identifikations-Praxis: Identitätsverlust, Differenzstagnation, Paradoxie-Gewinn. Einige skizzenhafte Bemerkungen
  • …zur erweiterten Darstellung des Unerträglichen: Das Camp der guten Hoffnung
  • …zu einer mutigen Arbeit: Radikalisierte Systemfreundlichkeit. Zu Michael Overs Arbeit „Technogene Nähe
  • …zu einer intensiven Arbeit: Denken des Unvordenklichen in Permanenz. Zu Holger Sasums Arbeit „Passionismus. Intensität!?“
  • …zu einer Werbekampagne der Müllabfuhr: Doppelt codiert. Das Erschlagen von zwei Fliegen mit einer Klappe
  • …eines Fragen-Rausche: FRAGEN
  • …für ein „Vorsingen“: Ästhetik, Aisthesis, Cura. Textmaterialskizzen
  • …zu einem „sehr merkwürdig schönen“ Roman: Das Abstrakte, das Konkrete – und das Gelungene. Wie es Herbert Neidhöfers Roman „HannaH und SesyluS“ gelingt, den Bruch zwischen innerer und äußerer Welt stimmig zu erzählen, ohne ihn zu glätten

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